Schloss Cecilienhof Potsdam

Bauherr

Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg

Architekt

Brenne Architekten Berlin

Fertigstellung

2018

BGF

14.754 m²

Leistungen

Tragwerksplanung, Objektüberwachung, Fachplanung Brandschutz

Category
Brandschutz, Sanierung
Tags
Brandschutz, Sanierung
Über dieses Projekt
  • Erbauungszeitraum des UNESCO Weltkulturerbes von 1913 bis 1917 für Kronprinz Wilhelm und dessen Familie
  • Weltruhm erlangte das Schloss durch die Potsdamer Konferenz 1945 durch den Aufenthalt der Vertreter der Siegermächte
  • Gebäude im englischen Landhausstil, historische Pfettendächer mit liegenden Stühlen in verschiedenen Dachsystemen, Stahl- und  Steineisendecken, Mauerwerkswände, Sichtfachwerk (Eiche) und Zierschornsteine
  • Zielstellung: Instandsetzung der Dachkonstruktion, Senkung der hohen Schadstofffracht im Dachbereich (Mazeration), Erreichen einer ausreichenden Brandsicherheit des Schlossgebäudes, Fassadensanierung
  • umfassende Voruntersuchungen, Archivrecherche, Anlegen von Musterachsen, Langzeit-Klimamessungen, Festigkeitsuntersuchungen der mazerierten Holzbauteile
  • Variantenaufstellung zur vollständigen Erneuerung der mit Holzschutzmitteln belasteten Dachkonstruktion: Elutionsverfahren, Sandstrahlen, Trockeneisstrahlen, Schleifverfahren
  • Instandsetzung korrodierter Holzoberflächen durch Grobreinigung, Granulatstrahlverfahren bei Niederdruck sowie zeitnahe Beschichtung mittels Alkydharz-Dickschichtlasur, Ausführung in „Schwarz-Weiß-Bereichen“
  • Anwendung besonderer Ingenieurmethoden zur Berücksichtigung der Festigkeitsminderung innerhalb der korrodierten Holzschichten; Berechnung von Zonenmodellen, Anpassung von Nachgiebigkeiten der Holzverbindungen
  • Berücksichtigung der hohen Denkmalschutzanforderungen in der Sanierungsplanung der Dach- und Fassadenkonstruktion, umfangreiche Sicherungsmaßnahmen denkmalgeschützer Objekte, u. a. der Konferenzhalle, historischer Holztreppen, Kronleuchter u. ä.
  • Instandsetzung bestehender, historischer Rabitzkonstruktionen, Steineisendecken des Typs „Anker-Dübel-Decke“, hölzernen Bogenbindern und der dekorativen Zierschornsteine
  • Erstellung eines Brandschutzkonzeptes für das Schlossgebäude unter Berücksichtigung der denkmalgeschützten Substanz
  • gesamte Sanierungsmaßnahme bei Aufrechterhaltung des Museumsbetriebs (Schloss wird mit bis zu 1.200 Besuchern am Tag frequentiert

 

Fotos: IBK