Leistungen

Unsere Planungsleistungen erfolgen unabhängig und sind durch ein konsequentes Qulitätsmanagement (Zertifizierung nach DIN ISO 9001) gekennzeichnet.

Mit der Untersuchung von Konstruktionsvaranten mit dazugehöriger Kostenschätzung unterstützen wir Sie bei der wirtschaftlichen Errichtung und kostengünstigen Nutzung des Bauwerkes.

Die persönliche Beratungund Betreuung des Auftraggebers, die parallel geführte Kostenkontrolle sowie eine absolute Termintreue sind für uns selbstverständlich.

Neubau

Das IBK hat mit der Tragwerksplanung von Hochbauprojekten in allen Leistungsphasen der HOAI über nahezu drei Jahrzehnte umfangreiche Erfahrungen gesammelt. Es wurde die gesamte Fassette des Hochbaus in allen Schwierigkeitsstufen erfolgreich bearbeitet. Hierbei konnten verschiedene Bauweisen bei der Errichtung von modernen zeitgemäßen Gebäuden angewendet werden.

 

Es kann auf vielfältige Erfahrungen zu folgenden Gebäudetypen zurückgegriffen werden:

 

  • Krankenhausbauten
  • Schulbauten
  • Mehrfeldturnhallen
  • Hochschulbauten
  • Hörsaalgebäude
  • Laborgebäude
  • Verwaltungs- und Bürogebäude
  • Wohnanlagen
  • Tiefgaragen
  • Parkhäuser
  • Theaterbauten
  • Industriebauwerke
  • Hochhäuser

 

Bei der Umsetzung unserer Neubauprojekte werden Tragwerksentwürfe auf Grundlage verschiedenster Bauweisen und Konstruktionsprinzipien erarbeitet und bis zur Umsetzung auf der Baustelle begleitet. Hierbei werden wirtschaftliche und bauzeitlich sinnvolle Lösungen in den frühen Planungsphasen untersucht und bis zur Ausführungsplanung weiterentwickelt.

 

Unter anderem können folgende Kernkompetenzen angeboten werden:

 

  • Massivbauwerke unter Anwendung unterschiedlichster Mauerwerksarten
  • Stahlbeton- und Spannbetonbauten von der Gründung bis zum Flachdach
  • Stahlbauten, Stahlverbundbauwerke
  • Fertigteilbauten
  • Planung von WU-Bauwerken
  • Holzbauwerke auch erhöhtem Vorfertigungsgrad
  • Einbeziehung von Spezialgründungen und Baugrubensicherungen in die Planung

 

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Sanierung

Bauen im denkmalgeschützten Bestand

 

Das IBK hat sich  seit seiner Gründung 1990 intensiv mit der Tragwerksplanung im Bestand beschäftigt. Dabei standen insbesondere hochwertige denkmalgeschützte Bauwerke im Vordergrund.

 

Bei einer denkmalgeschützten Konstruk­tion stehen die Forderungen der Bauvor­schriften hinsichtlich Gebrauchstauglich­keit und Standsicherheit dem Wortlaut nach oft im Widerspruch zu Forderungen der denkmalrechtlichen Genehmigung. Denkmalschutzrecht und Baurecht dürfen nicht buchstabengetreu eingefordert wer­den, sondern müssen jeweils schutzzielori­entiert umgesetzt werden. Allerdings muss der Planer auch seine zivilrechtlichen Ver­pflichtungen gegenüber dem Bauherren / Nutzer (Stichwort mangelfreies Werk) im Blick haben.

 

Die Besonderheiten des Planens im Bestand:

 

  • Die Konstruktion ist schon vorgegeben und kann nicht im Hinblick auf die ver­trauten statischen Systeme optimiert ge­wählt werden.
  • Die Konstruktion ist meist in weiten Teilen hinsichtlich der Aus­führung, ihres Zustandes und ihrer Trag­fähigkeit unbekannt.

 

Es geht beim Bauen im denkmalgeschützten Bestand für den Ingenieur immer um Risikoabwägungen, bei denen die für Neubauten formulierten Bauvorschriften und die für Neubauten gewohnten Vertragsmodelle (Verantwortung, Honorar, Haftung) kaum Regelungen vorsehen.

 

In diesem Spannungsfeld hat sich die be­rufliche Weiterbildung für TRAGWERKSPLANER IN DER DENKMALPFLEGE der Propstei Johannesberg gGmbH Fulda ge­gründet und entwickelt eine Weiterbildung für Ingenieure, angeboten von praktisch tätigen Ingenieuren. Alle Tragwerksplaner im IBK haben an diesen insgesamt 21 tägigen Weiterbildungslehrgang über 1,5 Jahre teilgenommen.

 

Inhaltlich steht hinter der Weiterbil­dung TRAGWERKSPLANER IN DER DENKMALPFLEGE ein Vorbereitungs­kreis aus zwölf ehrenamtlich tätigen In­genieuren aus der ganzen Bundesrepublik. Vom IBK Weimar gehören Herr Dr.-Ing. Wolf-Dietrich Krämer und Frau Dipl.-Ing. Kathrin Höhn dazu.

 

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Erdbebensicherheit

Erdbebengerechter Entwurf

 

Die Kernaufgabe des Erdbebeningenieurwesens ist die erdbebensichere Auslegung von Bauwerken für den Lastfall Erdbeben. Es wird überprüft, ob die vorhandene Bauwerkskapazität ausreichend ist, um die am Bauwerksstandort vorhandene Erdbebeneinwirkung aufzunehmen. Die Standsicherheit von Bauwerken kann durch geotechnische Effekte im Untergrund und durch die in den Bauwerken hervorgerufenen dynamischen Trägheitskräfte gefährdet werden.

 

Bei der Planung von Bauwerken in Erdbebengebieten ist es sinnvoll, bestimmte Entwurfsgrundsätze zu beachten, um die aus zurückliegenden Erdbeben bekannten Schäden schon bei der Grundkonzeption des Bauwerks zu vermeiden. Die Beachtung dieser Grundsätze ist von großer Wichtigkeit, da eine nicht erdbebengerechte Konzeption eines Bauwerks, wenn überhaupt, nur mit hohem Mehraufwand in den rechnerischen Nachweisen und in der Ausführung kompensiert werden kann.

 

Weitere Informationen siehe Baudynamik.

Baudynamik

Standsicherheitsgefährdende Erschütterungen – Statische und dynamische Lasten

 

Bauwerke werden in der Regel gegen statische, d.h. über die Zeit konstante Einwirkungen ausgelegt. Neben den statischen, d.h. zeitunabhängigen Lasten, gibt es aber auch eine Reihe von zeitabhängigen Lasten, die auf Bauwerke einwirken.

 

Solche dynamische Lasten entstehen beispielsweise aus:

 

  • Verkehr
  • Maschinenbetrieb
  • menschlichen Bewegungen
  • Wind
  • Wellen
  • Anprall
  • Explosion
  • Erdbeben
  • Glockenschwingungen
  • Problematik Standsicherheit

 

Die Tendenz zu materialsparenden Bauweisen mit höherer Ausnutzung der Werkstoffe und damit zum Leichtbau macht Strukturen zunehmend empfänglicher für Schwingungsanregungen aufgrund geringerer Massen, Steifigkeiten und Dämpfungen.

 

Neben dem Nachweis der Standsicherheit von Gebäuden und Ingenieurbauwerken unter dynamischer Last, ist die Gebrauchstauglichkeit von baulichen Anlagen von zunehmender Bedeutung. Erschütterungsrelevante Baumaßnahmen finden zunehmend im Bestand statt, im Wohnumfeld, in der Nähe von Labors und vielfach in unmittelbarer Nachbarschaft zu historischer Bausubstanz (Denkmalschutz). Eine baudynamische Untersuchung zur Gewährleistung der Gebrauchstauglichkeit wird erforderlich bei

 

  • besonderen dynamischen Fremdeinwirkungen und/oder
  • besonderen dynamischen Einwirkungen aus der und/oder
  • nutzungsbedingten erhöhten Anforderungen an den Schutz vor Schwingungen und sekundärem Luftschall und/oder
  • schwingungsanfälligen Konstruktionen

 

Planung von Gebäuden unter dynamischer Einwirkung

 

Grundsätzlich sollten bei der Planung von dynamisch beanspruchten Strukturen folgende Normen und Richtlinien berücksichtigt werden:

 

  • Berücksichtigung der Erschütterungseinwirkung auf Menschen in Gebäuden, DIN 4150-2
  • Berücksichtigung der Erschütterungseinwirkung auf Gebäude, DIN 4150-3
  • Ermittlung von Schwingungsgrößen aus verschiedenen Erschütterungsquellen, DIN 4150-1
  • Beurteilungsmaßstäbe für mechanische Schwingungen von Maschinen, VDI 2056
  • Einwirkung mechanischer Schwingungen auf den Menschen, VDI 2057
  • Planung und Ausführung von Messräumen, Klassifizierung und Kenngrößen, VDI 2627
  • Gebrauchstauglichkeit von Bauwerken, VDI 2038, Ausgabe 2012
  • Schutzmaßnahmen der Einwirkung mechanischer Schwingungen auf den Menschen, VDI 3831
  • Erdbeben (Auszug):

DIN 4149: Bauten in deutschen Erdbebengebieten. Deutsches Institut für Normung (DIN), Berlin Beuth-Verlag, Berlin, 2005

DIN EN 1998-1, Eurocode 8: Auslegung von Bauwerken gegen Erdbeben – Teil 1: Grundlagen, Erdbebeneinwirkungen und Regeln für Hochbauten. Deutsche Fassung EN 1998-1:2004+AC:2009. Deutsches Institut für Normung (DIN), Berlin, Dezember 2010

DIN EN 1998-1/NA: Nationaler Anhang – National festgelegte Parameter, Eurocode 8: Auslegung von Bauwerken gegen Erdbeben – Teil 1: Grundlagen, Erdbebeneinwirkungen und Regeln für Hochbauten. Deutsches Institut für Normung (DIN), Berlin, Januar 2011

 

Als erste allgemeine Hinweise sollten folgende Grundlagen bei der Planung von Gebäudestrukturen beachtet werden:

 

  • Der Emissionsort (Quelle) sollte wenn möglich konsequent durch entsprechende Fugenausbildung von der übrigen Konstruktion getrennt werden.
  • Die genaue Kenntnis der Erregerwirkung (u. a. Frequenzen, Massenkräfte, Massen, Massenschwerpunkte etc.) erleichtert die Planung entscheidend und beeinflusst ebenso die Kosten positiv.
  • Es kann der Einsatz von Schwingungsisolatoren erforderlich werden. Dafür ist eine baudynamische Untersuchung bzw. Berechnung erforderlich.
  • Es kann der Einsatz von Schwingungstilgern zu sehr guten Ergebnissen führen (Beispielprojekt des IBK – Fachhochschule Erfurt Hörsaal).
  • Es können Maßnahmen und Konstruktionen geplant werden, die bei vorheriger Unkenntnis der genauen dynamischen Erregerwirkungen auf der Grundlage von Messungen nachträglich Isolierwirkungen ermöglichen.
  • Die Gebäudestruktur wird durch eine dynamische Berechnung gegen auftretende Erschütterungen entsprechend standsicher und gebrauchstauglich bemessen (z.B. Erdbeben).

 

In den o.g. Normen sind sowohl Anhaltswerte für maximale Schwingungsgrößen zur Vermeidung von Belästigungen von Menschen als auch zur Vermeidung von Schäden an Gebäuden angegeben. Diese werden auch gern im Streitfalle von Gutachtern als Beurteilungsgrundlage verwendet.

 

Wir können auf Grund unserer langjährigen Erfahrungen auf dem Gebiet der Baudynamik und Statik weiter fachlich detailliert beraten und gegebenenfalls auch Messungen durchführen. Herr Dr. Krämer ist Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Erdbebeningenieurwesen und Baudynamik (DEGB) e.V. Weiterhin besteht eine enge Zusammenarbeit mit der Professur Baustatik und Bauteilfestigkeit der Bauhausuniversität Weimar, sowie dem Büro Dynalysis Engineering GmbH.

 

Ansprechpartner im IBK: Dr. Krämer

 

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Belastungsversuche

Belastungsversuche dienen der experimentellen Ermittlung der Tragreserven für die ein rechnerischer Nachweis der Tragsicherheit und Gebrauchstauglichkeit nicht erbracht werden kann.

 

Angewendet werden fachlich anerkannte Verfahren sowie zerstörungsfreie Prüfungen. Es wird ein experimenteller Nachweis der vorgeschriebenen Nutzlast geführt bzw. alternativ die Maximallast ohne Tragwerkszerstörung ermittelt.

Brandschutz

Brandschutztechnische Beratungen:

 

  • Erstellung von schutzzielorientierten Brandschutzkonzepten für alle baulichen Anlagen einschließlich Flucht- und Rettungspläne sowie Feuerwehrpläne
  • Erarbeitung von Brandschutzordnungen Teil A, B und C
  • Mitwirkung bei der Erstellung der Brandfallsteuermatrix
  • Einstufung von tragenden und aussteifenden Bauteilen hinsichtlich ihrer Feuerwiderstandsdauer im Brandfall
  • Brandschutztechnische Bewertung von Bestandskonstruktionen
  • Bauüberwachung der brandschutztechnisch relevanten Gewerke auf der Baustelle

 

Ansprechpartner sind die zertifizierten Fachplaner für Brandschutz:

 

  • Dipl.-Ing. Peter Lorenz
  • M. Eng. Marlen Kayser
  • M. Eng. Martin Kühn

Drohnenbefliegung

Erstellung von Luftaufnahmen mit einem Multicopter:

 

  • Gebäudedetails
  • Dachaufnahmen
  • Draufsichten
  • Fassaden
  • Dokumentation des Baufortschritts
  • Aufnahme von Bauschäden (Zustandserfassung)
  • Bestandsaufnahme (z.B. auch Dokumentation zur Abwehr späterer Baumängel-Ansprüche)
  • Revisionsflüge

 

Innerhalb der Grenzen gesetzlicher Bestimmungen:

 

  • Einholen von Ausnahmegenehmigungen, falls erforderlich (z.B. für Unterschreiten des Mindestabstandes zu Bundesstraßen, Bahnlinien, Bundeswasserwegen)
  • Erweiterter Kenntnisnachweis (theoretischer und praktischer Kenntnisnachweis) für den Steuerer liegt vor
  • Beachten absoluter Flugverbote (Maximalhöhe, Abstand zu Krankenhäusern, Flughäfen usw.)
  • Befliegungen in Kontrollzonen in Abstimmung mit Flugplatzkontrolle (Tower)
  • Kennzeichnung per feuerfester Plakette gemäß gesetzlicher Vorgabe
  • Einholen von Genehmigungen der Grundbesitzer
  • Versicherung für das UAV ist vorhanden

 

Ansprechpartner: Herr Andreas Bellmann